• Gespräch mit Björn Loose (B.L.), Lehrer an der Kirchnerschule Frankfurt am Main

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    "Digitalfotografie"

    O.E.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    B.L.:  Die Kirchnerschule ist eine Grundschule. Meine Projektklasse, die von fraLine-Mitarbeitern begleitet wurde, bestand aus 15 Kindern.

    O.E.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    B.L.: An der Kirchnerschule stehen jeweils 2 PCs in jedem Klassenraum sowie 18 Rechner im PC-Raum.

    O.E.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die Frau Thülen und Herr Ogonowsk von fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    B.L.: Frau Thülen und Herr Ogonowski begleiteten mich während einer Projektwoche, bei der es darum ging, den Kindern den Umgang mit einer Digitalkamera beizubringen. Wir haben zunächst unterschiedliche Motive fotografiert. Anschließend haben wir die Bilder auf den Computer geladen und aus ihnen Power-Point-Präsentationen erstellt. Die Präsentationen haben wir dann mit Musik hinterlegt.

    O.E.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    B.L.: Die Unterrichtsbegleitung war eine große Hilfe. Vorteilhaft war vor allem, dass Frau Thülen und Herr Ogonowski mich dabei unterstützten, technische Fragen und Fragen zu den Funktionsweisen der Kameras zu beantworten. Bei 15 Kindern sind es einfach zu viele Fragen für eine einzige Person, von denen ich selbst auch gar nicht alle beantworten konnte. Da war es gut, dass ich noch jemanden dabei hatte, der sich mit der Materie auskannte. Ich kann die Unterrichtsbegleitung auf jeden Fall weiterempfehlen.

    O.E.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    B.L.: Möglicherweise wäre es besser gewesen, dass mich während der Projektwoche jeden Tag derselbe fraLine-Mitarbeiter begleitet hätte, da die Kinder sich ja auch an eine Person gewöhnen. Ansonsten habe ich keine Verbesserungsvorschläge. Vielen Dank noch mal an Frau Thülen und Herrn Ogonowski.

  • Gespräch mit Helen Kellermann-Galle (H.K.), Schulleiterin der Liebfrauenschule in Frankfurt am Main

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    "Projektwoche Monsterwerkstatt"

    O.E.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    H.K.: Die Liebfrauenschule ist eine Grundschule. Unsere Klassen haben durchschnittlich 20-23 Schülerinnen und Schüler. An der Projektgruppe, die von fraLine begleitet wurde, nahmen 13 Kinder teil.

    O.E.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    H.K.: Die Schule besitzt insgesamt etwa 70 Computer. Ich persönlich nutze den Computer täglich im Unterricht.

    O.E.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    H.K.: Im Rahmen unserer Projektwoche zum Thema "Monsterwerkstatt" sollten die Kinder kleine Trickfilme erstellen. Sie wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe dachte sich eine "Monstergeschichte" aus und erstellte ein entsprechendes Storyboard, bastelte die Kulissen und Requisiten. Die Geschichten wurden dann mit einer Digitalkamera abfotografiert und aus den Einzelbildern dann ein Film erstellt. Als zweites Projekt verfremdeten die Kinder eingescannte Bilder verschiedener "Monster" und Figuren und erstellten daraus dann eine vertonte Diashow. Bei der Vertonung wurden sie von ihrem Musiklehrer unterstützt.

    O.E.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    H.K.: Die Zusammenarbeit mit Frau Thülen war hervorragend. Obwohl ich mich auch selbst technisch auskenne, konnte mich Frau Thülen sehr unterstützen, vor allem da sie neben der technischen auch pädagogische Erfahrung mitbrachte. Von meinen Kolleginnen und Kollegen, die auch bereits die Unterrichtsbegleitung buchten, wird das Konzept unterschiedlich bewertet. Gerade in einer Grundschule wünschen sich Lehrkräfte neben der technischen Hilfe natürlich auch immer eine medien-pädagogische Unterstützung, die jedoch von den pädagogisch nicht ausgebildeten fraLine-Technikern nicht geleistet werden kann und ja auch nicht geleistet werden soll. Die Zufriedenheit der Kollegen mit dem jeweiligen unterstützenden fraLine-Techniker hängt also häufig von deren pädagogischer Erfahrung ab. Da gibt es einige fraLine-Mitarbeiter, die bereits sehr erfahren sind und einige, die hier noch hineinwachsen müssen.

    O.E.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    H.K.: Das Konzept an sich ist gut, ein Problem liegt meiner Meinung nach in einer falschen Erwartungshaltung an die Unterrichtsbegleitung. Obwohl fraLine ausreichend nach außen hin kommuniziert, was die Unterrichtsbegleitung leisten kann und was nicht, erwarten Lehrkräfte eben auch pädagogische Unterstützung von fraLine, eine Erwartung, die nicht immer erfüllt werden kann.

  • Gespräch mit Marina Mensinger (M.M.), Lehrerin an der Henri-Dunant-Schule in Frankfurt am Main

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    "Steckbriefe mit Word"
    O.E.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    M.M.: Die Henri-Dunant-Schule ist eine Grundschule. An der Computer AG, die heute von der fraLine-Mitarbeiterin Frau Thülen begleitet wurde, nehmen regelmäßig 9-11 Kinder teil.

    O.E.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    M.M.: Die Schule besitzt ungefähr 40 PCs, die auch viel genutzt werden. Vor allem in Differenzierungsstunden und in der Computer AG für die Schüler des 3. und 4. Schuljahrs kommen die Computer häufig zum Einsatz.

    O.E.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    M.M.: Frau Thülen begleitete meine heutige Unterrichtsstunde in der Computer-AG. Hier sollten die Kinder einen Steckbrief ihres Lieblingsstars erstellen und dabei den Umgang mit Word und das Recherchieren im Internet lernen. Frau Thülen half mit, Fragen der Kinder zu Funktionen in Word oder zum Finden von Informationen im Internet zu beantworten.

    O.E.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    M.M.: Am liebsten hätte ich Frau Thülen immer mit dabei. Obwohl an der Computer AG im Vergleich relativ wenige Kinder teilnehmen, ist es doch alleine kaum zu schaffen alle Fragen der Kinder zu beantworten oder jedes einzelne bei seinen PC-Arbeiten zu unterstützen.

    O.E.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    M.M.: Es müsste noch mehr Werbung für die Unterrichtsbegleitung gemacht werden. Viele Lehrer kennen das Angebot noch nicht oder haben falsche Vorstellungen davon. Manche Lehrer z.B. denken, dass man für das Buchen der Unterrichtsbegleitung bereits ein ausgefeiltes Unterrichtskonzept vorlegen muss und da ist die Hemmschwelle, das Angebot in Anspruch zu nehmen, doch sehr hoch. Es sollte deutlicher werden, dass die Unterrichtsbegleitung auch für ganz einfache oder kleine Unterrichtsvorhaben mit Medieneinsatz gebucht werden kann.

    O.E.: Sonstige Anmerkungen?

    M.M.: Ich habe sonst keine Anmerkungen.

  • Gespräch mit Ingo Großhans (I.G.), Lehrer an der Henri-Dunant-Schule in Frankfurt am Main

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    "Littera"
    K.T.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    I.G.: Die Henri-Dunant-Schule ist eine Grundschule mit 9 Klassen. In meiner Klasse sind zur Zeit 19 Schüler.

    K.T.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    I.G.: Wir haben in jedem Klassenraum 2 Rechner,  14 Rechner im PC-Raum, 3 Laptops, 2 Lehrerrechner und einen Bibliotheksrechner. Das 3. und 4. Schuljahr nutzt die Rechner etwa einmal pro Woche im Rahmen der PC-AG. Ansonsten werden die Rechner in den Klassen unterschiedlich häufig, jedoch regelmäßig verwendet.

    K.T.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    I.G.: In der heutigen Doppelstunde haben wir von der fraLine-Mitarbeiterin Frau Thülen eine Einführung in "Littera" erhalten, ein Programm zur Bibliotheksverwaltung, das Hilfestellung bei der Inventarisierung und Pflege von Bibliotheken bietet. 

    K.T.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    I.G.: Die Unterrichtsbegleitung halte ich für absolut notwendig und hilfreich. Sie erspart uns Zeit, wenn es um Softwarefragen und deren Handhabung geht. Auch steht man selbst nicht in der Verantwortung, alle Fragen beantworten zu müssen. Das übernimmt dann glücklicherweise fraLine.

    K.T.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    I.G.: Frau Thülen müsste dupliziert werden…

    K.T.: Sonstige Anmerkungen?

    I.G.: Ohne die Unterrichtsbegleitung würden bei uns viele Dinge gar nicht erst angegangen werden.

  • Gespräch mit Sabine Hirte (S.B.), Lehrerin an der Heinrich-Hoffmann-Schule in Frankfurt am Main

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    "Lehrerfortbildungen"
    O.E.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    S.H.: Die Heinrich-Hoffmann-Schule ist eine Förderschule mit maximal sechs Schülern pro Klasse.

    O.E.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    S.H.: In unserer Hauptstelle haben wir etwa 40 Rechner. Sie werden von meinen Kollegen unterschiedlich häufig genutzt, gehören aber mit zu unserem Arbeitsalltag. 

    O.E.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    S.H.: Frau Thülen von fraLine unterstützte uns schon häufig im Rahmen von internen Lehrerfortbildungen, so zum Beispiel bei Einführungen zu Powerpoint, Excel, bei der Erstellung von Arbeitsblättern mit Word, beim Arbeiten mit Formularen aber auch beim Thema WebQuests. 

    O.E.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    S.H.: Sehr gut. Die Zusammenarbeit mit einer Person, die sich technisch auskennt, war sehr hilfreich während dieser Fortbildungen. Frau Thülen konnte uns unterstützen, wenn es zum Beispiel darum ging, das Netzwerk einzurichten, Programme aufzuspielen, Probleme mit dem Drucker zu beseitigen oder wenn mal etwas mit dem Internet nicht funktionierte. Vorteilhaft war auch, dass man jederzeit Fragen stellen konnte.

    O.E.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    S.H.: Wir wünschen uns für die Zukunft weitere Unterstützung bei internen Fortbildungen, die Kolleginnen und Kollegen zum Einsatz von Unterrichtssoftware befähigen.

    O.E.: Sonstige Anmerkungen?

    S.H.: Nein.

  • Gespräch mit Helga Wiesner (H.W.), Lehrerin an der Johann-Hinrich-Wichern-Schule in Frankfurt am Main


    "Afrika im Unterricht"

    R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    H.W.: Die Wichern-Schule ist eine Förderschule (Schule für Lernhilfe) im Frankfurter Stadtteil Eschersheim. In meiner Klasse sind 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 13-14 Jahren.

    R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    H.W.: Wir haben zwei Computer mit Internetanschluss im Klassenraum, die die Schüler benützen können. Im Computerraum stehen 16 PCs zur Verfügung, und ich gebe meiner Klasse dort zwei Stunden pro Woche. Natürlich muss man sich vorher Gedanken machen, welchen Stoff man vermitteln möchte.

    R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    H.W.: Wir haben gerade über Afrika gesprochen und wollten Internet-Seiten mit Informationen über dieses Land heraussuchen. Dabei hat uns Gökhan Yildirim von fraLine nützliche Tipps gegeben. Besonders war uns daran gelegen, eine Karte von Afrika herunter zu laden und sie im DIN-A4-Format auszudrucken. Mit Herrn Yildirims Unterstützung ist uns das auch sehr gut gelungen. Dann war die Unterrichtszeit leider schon vorbei.

    R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    H.W.: Ich fand sie sehr nützlich. Eigentlich müsste man jedes Mal jemanden dabei haben, der Hilfestellung gibt, wenn man als Lehrerin oder Lehrer plötzlich vor Problemen steht. Damit meine ich nicht nur die Computertechnik, sondern auch die Art und Weise, wie man am besten an die gewünschten Informationen kommt. Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich den Service von fraLine in Anspruch genommen habe.

    R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    H.W.: An Schulen wie der unseren wäre ein fester Beratungstermin für den medienpädagogischen Unterricht, der im Stundenplan steht, sinnvoll. Nach Absprache könnten die Kollegen ihn sporadisch oder auch für eine längere Einheit in Anspruch nehmen, ohne größeren organisatorischen Aufwand. Es gibt zwar - verglichen mit unserem sonstigen Etat - relativ viel Geld für die Technik, aber die muss ja auch mit Überlegung genutzt werden können. Da unsere Schüler soviel Bedarf in allen Bereichen haben, muss sich jeder überlegen, wo er seine Schwerpunkte setzt - und Computerbedienung frisst sehr viel Zeit.

    R.O.: Sonstige Anmerkungen?

    H.W.: Eine Kollegin hat auf meine dringende Empfehlung ebenfalls Unterrichtsbegleitung angefordert. Es war ihr vor allem vorher nicht klar, das dieser Schritt gerade dann sinnvoll ist, wenn man noch nicht so viel weiß. Sie war hinterher sehr zufrieden, dass sie den Schritt "gewagt" hatte. Das lässt vermuten, dass auch andere Lehrer und Lehrerinnen Hemmungen haben, das fraLine-Angebot aufzugreifen, weil sie irrtümlicherweise annehmen, dass ein Vorwissen vorhanden sein muss.


    Dieses Interview wurde von Rita Orgel (R.O.), FB2 der Frankfurt University of Applied Sciences, geführt.

  • Gespräch mit Stefan Neureiter (S.N.), Lehrer an der Wöhlerschule in Frankfurt am Main


    "Laptopwagen"

    R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule?

    S.N.: Wir sind ein Gymnasium im Frankfurter Stadtteil Eschersheim mit etwa 1.300 Schülerinnen und Schülern von der 5. bis 13. Jahrgangsstufe. Zu unseren Unterrichtsschwerpunkten gehören auch neue Informations- und Kommunikationstechnologien.

    R.O.: Welche Altersgruppe ist in Ihrer Klasse vertreten?

    S.N.: Die Doppelstunde wurde nicht in einer Klasse durchgeführt. fraLine hatte vielmehr auf unseren Wunsch eine Fortbildung für Kolleginnen und Kollegen in der Nutzung unserer Laptopwagen organisiert.

    R.O.: Was ist denn überhaupt ein Laptopwagen?

    S.N.: Ein Laptopwagen ist ein fahrbarer Wagen, in dem sich mehrere, z. B. 20 Laptops, ein Drucker und unter Umständen auch ein Beamer befinden. Dies hat folgenden Vorteil: Man kann die Laptops mit dem "Wagen" leicht in die Klassenräume fahren. Zudem lassen sich die Laptops in dem Wagen an Steckdosen anschließen. Man muss dann den Wagen insgesamt nur an eine Steckdose anschließen und alle Laptops werden parallel aufgeladen.

    R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    S.N.: Wir haben vier Multimediaräume mit je 16 PCs, vier Laptopwagen mit zwei Mal je 20 Laptops und zwei Mal 10 Laptops. Hinzu kommen noch zahlreiche PCs in Fachräumen und demnächst auch in Klassenräumen. Es dürften ca. 150 sein. Die PCs werden von den Kolleginnen und Kollegen und auch von mir häufig genutzt. In den Multimediaräumen gibt es zu bestimmten Zeiten bereits Belegungsengpässe; die Laptops sind in den Wagen häufig nicht komplett, da sie ausgeliehen sind.

    R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    S.N.: Herr Nils Wilke von fraLine vermittelte den Kolleginnen und Kollegen u.a. folgende Techniken: Ausleihe der Laptopwagen, Nutzung des Internets (Access-Point), Nutzung der Laptops im Unterricht und Drucken über das Netz. Er erläuterte ferner im Detail, welche Software auf den Laptops vorhanden ist.

    R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    S.N.: Über die Inhalte hatten wir uns im Vorfeld mit fraLine abgestimmt. Die sehr gut vorbereitete Veranstaltung wurde von Herrn Wilke äußerst kompetent durchgeführt. Aufgrund der wechselnden Theorie- und Praxisanteile waren die Kolleginnen und Kollegen aktiv eingebunden und konnten die neu erworbenen Kenntnisse gleich ausprobieren. Als sehr nützlich empfanden wir, dass schriftliche Unterlagen zum Nachlesen verteilt wurden.

    R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    S.N.: Es wäre prima, wenn eine Datenbank entstünde, wo man nach verschiedenen Kriterien begleitete Unterrichtsvorhaben mit neuen Medien nachlesen könnte. Einmal, um Anregungen für den eigenen Unterricht zu erhalten, zum anderen um Hilfen bei der Organisation dieses Unterrichts mit Medien zu erhalten. Das bei den Unterrichtsbegleitungen gesammelte Wissen könnte so in knapper Form für andere nutzbar gemacht und "konserviert" werden.

    R.O.: Sonstige Anmerkungen?

    S.N.: Das fraLine-Projekt "Unterrichtsbegleitung" ist bei dem Gros der Kolleginnen und Kollegen einfach noch zu wenig bekannt. Das sollte sich ändern.

    Dieses Interview wurde von Rita Orgel (R.O.), FB2 der Frankfurt University of Applied Sciences, geführt.

  • Gespräch mit Steffi Brehm (S.B.), Lehrerin an der Michael-Grzimek-Schule in Frankfurt am Main


    "PC-Technik"

    R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    S.B.: Die Grzimek-Schule ist eine Grundschule in Niedereschbach. In meiner Klasse unterrichte ich 25 Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 9 Jahren.

    R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    S.B.: Vier Computer stehen bei uns im Klassenraum, und im PC-Raum weitere elf. An den PCs im Klassenzimmer sitzen die Kinder abwechselnd etwa einmal pro Woche, das geht eher so nebenbei. Im PC-Raum gibt es dann einmal pro Woche Unterricht für alle.

    R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    S.B.: Es ging mir um Basisinformationen zur PC-Technik und einige grundlegende Anwendungsregeln. Im Vorfeld hatte ich die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede erhielt nacheinander Informationen von fraLine-Mitarbeiter Herrn Mustafa Uzun. Er gab zunächst einen allgemeinen Überblick in Richtung "Was ist eigentlich ein PC?". Anhand eines alten Schulcomputers, den wir zur Verfügung hatten, erklärte er dann einzelne Bauteile, die das "Innenleben" eines Computers ausmachen.
    Ich selbst habe die Kinder mit einigen Regeln vertraut gemacht, die es bei der Arbeit am PC einzuhalten gilt, etwa wie man E-mails schreibt (keine Beleidigungen etc.) – oder dass Essen und Trinken am PC-Platz nichts zu suchen haben.

    R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    S.B.: Besonders gut fand ich, dass mich der fraLine-Mitarbeiter vorab schon gefragt hatte, auf welche Punkte ich bei der Unterrichtsbegleitung besonderen Wert lege. Im Rahmen der Doppelstunde konnten die Kinder dann auch Fragen stellen und wurden von Herrn Uzun sehr gut mit in den Unterricht einbezogen. Für ihn und mich war es teilweise schon erstaunlich zu sehen, welches Vorwissen bei den Schülerinnen und Schülern bereits vorhanden war. Es war eine gelungene Aktion, und ich denke mir, wenn ein konkretes Projekt auftaucht, bei dem ich Unterstützung brauche, werde ich erneut bei fraLine anfragen.

    R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    S.B.: Da fällt mir spontan nichts ein. Allerdings war es ein Glücksfall, dass wir diesen alten Computer zum Zerlegen zur Verfügung hatten. Sonst wäre die Aktion nicht so spannend gewesen.


    Dieses Interview wurde von Rita Orgel (R.O.), FB2 der Frankfurt University of Applied Sciences, geführt.

  • Gespräch mit Heiko Engert (H.E.), Lehrer an der Robert-Koch-Schule in Frankfurt am Main


    "Musik am Computer"

    R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    H.E.: Die Robert-Koch-Schule führt als Realschule zu einem mittleren Schulabschluss. Unterricht in Informatik erhalten alle unsere Schülerinnen und Schüler. Ich habe eine 7. und 8. Klasse, unterrichte also Zwölf- bis Fünfzehnjährige.

    R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    H.E.: Bei uns sind 13 PCs im Informatikraum vorhanden. Weitere PCs stehen im Medien-/Filmraum, im Musikzimmer, im Chemielabor und im Lehrerzimmer. Informatikunterricht erteile ich 7 Stunden pro Woche sowie in Musik eine Unterrichtseinheit (4 Wochen pro Schuljahr), das bedeutet 2 Stunden pro Woche.

    R.O.: Worum ging es in der Doppelstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    H.E.: Wir hatten uns das Programmieren von Drumcomputern (Software, Magix Musicmaker), das Aufnehmen der Gesangsspur sowie deren Integration in die Komposition der Schüler vorgenommen. Dabei hat uns Ismail Köse von fraLine unterstützt.

    R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    H.E.: Aus Lehrerperspektive kann es anstrengend (aber auch sehr anregend) sein, dass die Studenten mit unrealistisch hohen inhaltlichen Erwartungen in den Unterricht kommen. Die Absprache im Vorfeld war nicht optimal. So kannte Herr Köse nicht die von mir verwendete Software. Er konnte aber super improvisieren, so dass Ergebnis und Verlauf sehr gut waren.

    R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    H.E.: Vielleicht den Lehrern auf der Homepage konkrete Themenangebote unterbreiten. Also Excel, Homepage-Erstellung, Bildbearbeitung...

    R.O.: Sonstige Anmerkungen?

    H.E.: Unterstützung zu erbitten, zum Beispiel über fraLine, bedeutet ja auch immer, sich und anderen einzugestehen: "Ich kann diese Software nicht richtig bedienen. Damit kenne ich mich nicht oder nicht gut aus." Ich glaube, damit haben einige meiner Kolleginnen und Kollegen ihre Probleme. Meinerseits werde ich da zunehmend gelassener, wenn es darum geht, eigene Defizite einzugestehen.


    Dieses Interview wurde von Rita Orgel (R.O.), FB2 der Frankfurt University of Applied Sciences, geführt.

  • Gespräch mit Christine Mannes (C.M.), Lehrerin an der Geschwister-Scholl-Schule in Frankfurt am Main


    "Comenius-Projekt"

    R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    C.M.: Die Geschwister-Scholl-Schule ist eine Realschule in der Frankfurter Römerstadt. In meiner 10. Klasse hatte ich zum Zeitpunkt der fraLine-Unterrichtsbegleitung 29 Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 17 Jahren.

    R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

    C.M.: Der Computerraum ist mit 18 PCs ausgestattet. Dort habe ich 6 Schülerinnen und Schüler meiner Klasse im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft alle 14 Tage eine Stunde unterrichtet.

    R.O.: Thema der Unterrichtsbegleitung war das "Comenius-Projekt". Was ist das?

    C.M.: Beim Comenius-Projekt geht es um die pädagogische Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Schulen innerhalb Europas. In unserem Fall kommen die Partnerschulen aus England, Frankreich, Griechenland, Polen und Portugal. Zentrales Thema ist das "heutige Demokratieverständnis der Jugendlichen". Dieses Thema wurde entsprechend den verschiedenen Altersklassen variiert. So arbeitete eine 5. Klasse im Fach Erdkunde daran, die Besonderheiten anderer europäischer Länder (Sprache, Kultur, Essen) herausfinden, während eine 7. Klasse sich mit den real existierenden Klischees bei der Wahrnehmung anderer Kulturen befasste.
    Meine 10. Klasse hat in diesem Zusammenhang verschiedene demokratische Systeme miteinander verglichen und eine Powerpoint-Präsentation zum eigenen Demokratieverständnis erstellt. Die Tatsache etwa, dass Ausländern in Deutschland ein kommunales Wahlrecht eingeräumt wird, stieß bei den polnischen Schülern auf großes Erstaunen.

    R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    C.M.: Mir ging es um fehlende technische Voraussetzungen für die Durchführung des Comenius-Projekts. Leider sind manche anderen Schulen, was die PC-Ausstattung angeht, wesentlich besser ausgerüstet als die Geschwister-Scholl-Schule. Das erschwert eine – zumal länderübergreifende - Zusammenarbeit. Ich hatte mich deswegen vorher mit Mustafa Uzun von fraLine abgestimmt.
    Unsere Probleme waren, dass wir auf der Homepage keinen Aufmacher für das Comenius-Projekt installieren konnten und dass wir nicht genügend Platz auf dem Server hatten. Für andere Schulpartner gab es deshalb quasi keinen Zugang. Herr Uzun hat meinen Schülerinnen und Schülern erklärt, wie sie in diesen Punkten weiter verfahren sollten. Dann war die Doppelstunde auch leider schon zu Ende.

    R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    C.M.: Ich fand sie hervorragend. Wenn es nach mir ginge, würden wir die Unterrichtsbegleitung viel öfter in Anspruch nehmen. Ich habe das ohnehin vor, denn die Schüler der 10. Klasse, die Herr Uzun von fraLine instruiert hatte, haben inzwischen die Schule verlassen. Und leider wurde versäumt, ihre Kenntnisse rechtzeitig an nachfolgende Klassen weiterzugeben.

    R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    C.M.: Längere Frequenzen bei der Unterrichtsbegleitung. Als die Doppelstunde vorbei war, waren wir noch längst nicht am Ziel unserer Bemühungen.

    R.O.: Sonstige Anmerkungen?

    C.M.: Wichtig wäre noch mehr „Aufklärung“, was die Inanspruchnahme des fraLine-Angebots angeht. Ich war nämlich irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass unser Kontingent an Unterrichtsbegleitung aufgebraucht war. Wie ich erst jetzt erfahre, kann jeder Lehrer bzw. jede Lehrerin 3 Doppelstunden „am Stück“ buchen. Im nächsten Schuljahr ist dieses Konto dann wieder auf Null gestellt, und es können erneut 3 Doppelstunden gebucht werden. Tun sich beispielsweise drei Lehrer/Lehrerinnen zusammen, können sie insgesamt 9 Doppelstunden pro Schuljahr in Anspruch nehmen. Es gibt keinen Maximalwert pro Schule, das ist eine sehr erfreuliche Neuigkeit für mich.


    Dieses Interview wurde von Rita Orgel (R.O.), FB2 der Frankfurt University of Applied Sciences, geführt.

  • Gespräch mit Jutta Schludecker (J.S.), Lehrerin an der Brentanoschule in Frankfurt am Main


    "Bildbearbeitung"

    R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    J.S.: Die Brentanoschule ist eine kleine Grundschule im Frankfurter Stadtteil Rödelheim mit 180 Schülerinnen und Schülern. In meiner Klasse sind 23 Kinder der 3. Klasse, also Achtjährige.

    R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule?

    J.S.: Wir haben einen speziellen Computerraum, der mit 12 PCs und einem Lehrer-PC ausgestattet ist. Außerdem befinden sich in jedem Klassenraum 4-5 Computer und zwei weitere in der Bibliothek.

    R.O.: Wie oft nutzen Sie die Einrichtungen?

    J.S.: Einmal in der Woche, unter anderem während der freien Arbeit. Sehr gefragt sind die Computer aber auch im Zusammenhang mit dem Leseförderungsprogramm Antolin. Bestimmte Bücher unserer Bibliothek sind besonders gekennzeichnet, weil dazu über Antolin Verständnisfragen gestellt und per Computer beantwortet werden können. Auf diese Weise sammeln die Schülerinnen und Schüler Punkte und bekommen am Ende des Schuljahres eine Urkunde.
    Im Förderunterricht greifen wir auf Lernwerkstatt 7 zurück, um den Unterrichtsstoff zu wiederholen und zu festigen. Und wenn unsere "Lesemütter" im Einsatz sind, die mit der Klasse Lesen üben, nehme ich die Gelegenheit wahr, mit einigen der Kinder gezielt am Computer zu arbeiten, bei denen ich Handlungsbedarf sehe.

    R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    J.S.: Wir haben in der Klasse ein Geschichtenbuch erarbeitet zum Thema "Wassermänner". Meine Schülerinnen und Schüler haben sich dazu Texte ausgedacht. Im Kunstunterricht wurden Bilder zu diesem Thema gemalt und dann fotografiert. Mustafa Uzun von fraLine hat uns dabei beraten, wie man die Textdateien am besten abspeichert, sodass man sie auch wieder findet.
    Dann hat uns Herr Uzun gezeigt, wie man die Fotos bearbeiten kann und vor allem, wie man sie in den Text einfügt. Schließlich demonstrierte er, wie man das Ganze ausdruckt. Das war sehr wichtig, denn wir haben im Medienraum einen neuen Farbdrucker, dessen Bedienung nicht so ganz einfach ist.

    R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    J.S.: Das war wirklich sehr positiv. Ich hatte ziemlich kurzfristig bei fraLine Unterrichtsbegleitung angefordert und war angenehm überrascht, dass Herr Uzun gleich an dem entsprechenden Tag kommen konnte, an dem wir das Projekt "Geschichtenbuch" durchführten.

    R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    J.S.: Gut wäre es, ganz regelmäßig Unterstützung zu einem festen Termin zu bekommen, und sei es auch nur für einen halben Tag, sodass man nicht erst lange anrufen oder anfragen muss. Meist steht man als Lehrer ziemlich ratlos vor aktuell aufkommenden Schwierigkeiten, und niemand kann helfen. Eine solche kontinuierliche Zusammenarbeit haben wir zum Beispiel mit einem Ansprechpartner von der Sprachheilschule, und das läuft schon über die drei Jahre, die ich jetzt an der Brentanoschule tätig bin. Das hat sich sehr bewährt. Der Ansprechpartner geht an einem vereinbarten Wochentag von Klasse zu Klasse und schaut, wo er gebraucht wird. Das würde ich mir auch für die medientechnisch-pädagogische Unterrichtsbegleitung wünschen.


    Dieses Interview wurde von Rita Orgel (R.O.), FB2 der Frankfurt University of Applied Sciences, geführt.

  • Gespräch mit Ingrid Bruch (I.B.), Lehrerin an der Ernst-Reuter-Schule in Frankfurt am Main


    "Power-Point-Präsentation"

    R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

    I. B.: Die Ernst-Reuter Schule ist ein Oberstufengymnasium in Frankfurt-Niederursel. In meiner Klasse waren 25 Schülerinnen und Schüler im Alter von 18 bis 20 Jahren. Neben einer berufsorientierten Ausbildung spielt bei uns der Umgang mit den neuen Medien eine ganz große Rolle. Das Fach Informatik wird in Grund- und Leistungskursen angeboten – letzteres gibt es nur an ganz wenigen Schulen in Südhessen. Im Jahr 2004/05 haben wir die Auszeichnung als "Top Ten-Medienschule" erhalten.

    R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule?

    I. B.: In der Ernst-Reuter-Schule gibt es drei mit Computerarbeitsplätzen ausgestattete Unterrichtsräume. Den Informatik-Fachraum mit 12+1(Multimedia)-Schüler-Arbeitsplätzen und einem Lehrer-Arbeitsplatz, den zweiten "Computerraum" mit 10+2(Multimedia)+1-Arbeitsplätzen sowie den "Fremdsprachenraum" mit 8+1 Arbeitsplätzen. Ferner steht in fast jedem allgemeinen Unterrichtsraum ein PC. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es zwei Arbeitsplätze in der Bibliothek sowie einen im Lehrerzimmer. Außerdem stehen zwei mobile Stationen (Laptop und Beamer) zur Verfügung, um in beliebigen Räumen eingesetzt zu werden. Wichtig ist natürlich auch, dass Schülerinnen und Schüler, die zuhause keinen Computer haben, außerhalb des Unterrichts an die PCs gehen können.

    R.O.: Wie oft nutzen Sie die Einrichtungen?

    I. B.: Pro Schuljahr etwa 3 Monate, die sich auf 3-4 Kurse von etwa drei Wochen Dauer verteilen.

    R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

    I. B.: Ich hatte zwei Doppelstunden gebucht. Es ging um die Erstellung von Powerpoint-Präsentationen und die Benutzung eines USB-Stick. Einbezogen wurden dabei Multimedia- und Audio-Bereiche sowie Filmsequenzen. Das war sehr informativ für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für mich. Jedenfalls hatte die fraLine-Unterrichtsbegleitung den Effekt, dass anschließend fast die ganze Klasse einen UBS-Stick besaß. Vorher waren es nur wenige Schüler. Und es ist schon sehr praktisch, wenn zum Beispiel jeder die in der Schule erarbeiteten Folien herunterladen und in einer Arbeitsgruppe oder zuhause daran weiter arbeiten kann.

    R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

    I.B.: Beide fraLiner konnten sehr gut die Jugendlichen ansprechen. Zunächst kam Dorina Henrich in meinen Unterricht. Ich hatte mir extra eine Frau gewünscht, weil in diesem speziellen englischen Leistungskurs überwiegend Schülerinnen vertreten waren. Die Powerpoint-Präsentation wurde in englischer Sprache verfasst, und ich fand es schon sehr beeindruckend, wie Frau Henrich und Herr Nils Wilke ihre Anleitungen in englischer Sprache gaben. Das ist nicht so einfach.

    R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

    I.B.: Vielleicht sollte fraLine Anregungen geben, welche Angebote noch denkbar sind, etwa in Richtung Sprachen oder Politik und Wirtschaft.

    R.O.: Sonstige Anmerkungen?

    I.B.: An meiner Schule konnte ich beobachten, dass das fraLine-Angebot auch von Kolleginnen oder Kollegen aus dem sprachlichen Bereich aufgegriffen wurde, die – wie ich – nicht gerade die "großen Techniker" sind. Das finde ich sehr positiv.


    Dieses Interview wurde von Rita Orgel (R.O.), FB2 der Frankfurt University of Applied Sciences, geführt.